Kennst du das Fancourt Golf Resort in Südafrika? Schon mal gehört? Wenn du Golf auf Sky schaust, dürfte dir der Name vertraut vorkommen. Spätestens seit dem BMW Golf Cup World Final, das in Fancourt in George an der Garden Route ausgetragen wurde, ist das Resort auch international wieder ganz oben auf der Golf-Landkarte gelandet. Und falls nicht: kein Problem. Dann wird es höchste Zeit, dass wir dich ins Fancourt-Universum mitnehmen.
Vier Golfplätze, darunter The Links, einer der exklusivsten Plätze der Welt, dazu Luxus, Entspannung, Familienangebote und Natur pur. Egal ob du als ambitionierter Golfer anreist, als Genussmensch, als Begleitung ohne Handicap oder mit der ganzen Familie.
Fancourt liegt in George, entlang der südafrikanischen Garden Route, und ist nicht nur ein Hotel, sondern eine Golflegende. Und genau darum geht’s jetzt: um das Resort, seine wunderschönen vier Golfplätze und warum es jeder Golfer auf seiner Liste für einen Golfurlaub an der Garden Route haben sollte.
Das Fancourt-Feeling: Südafrikas ikonisches Golfresort erleben
Die weiss getünchten Giebelhäuschen stehen sauber in Reih und Glied, fast wie aus einem südafrikanischen Bilderbuch. Links und rechts des Weges leuchten fliederfarbene Blüten, die Luft ist warm, weich, irgendwie verheissungsvoll. Noch bevor du richtig angekommen bist, spürst du dieses typische Fancourt-Gefühl: Hier ist Golfurlaub nicht nur Programm, sondern Zustand.
Und dann fällt dein Blick nach vorne. Eine perfekt gepflegte Grünfläche, satt, ruhig, makellos. Mitten ins Gras gemäht, unmissverständlich und selbstbewusst: FANCOURT. Ich war inzwischen mehrfach hier, und ja, ich sage das ganz offen: Fancourt ist jedes Mal ein Traumurlaub. Unabhängig von der Jahreszeit.
Im südafrikanischen Sommer von Dezember bis Februar steht alles in voller Blüte. Farben explodieren, besonders die lilafarbenen Blüten haben es mir angetan. Im Mai, wenn hier bereits Winter herrscht, wird die Landschaft ruhiger. Weniger bunt, aber nicht weniger schön.
Ganz ohne Werbung und leere Versprechen: Das Fancourt Golf Resort beeindruckt in der Realität genauso wie auf den glanzvollen Bildern, die du überall siehst. Fancourt kann tatsächlich alles. Und genau das ist seine grosse Stärke. Egal, ob du als passionierter Golfer anreist oder einfach nur entspannen willst, ob du Luxus suchst oder es bewusst unkompliziert magst.
Du findest hier elegante Hotelzimmer, private Golfvillen, ein Luxus-Boutique-Hotel, erstklassige Restaurants, vier Golfplätze, ein Spa, Sportangebote für jede Tagesform und genügend Raum, um einfach nichts zu tun. Golfer kommen wegen The Links, Montagu oder Outeniqua und neu The Links Experience. Nicht-Golfer bleiben wegen der Weite, der Ruhe, der Natur und der Atmosphäre. Familien fühlen sich genauso wohl wie Paare oder Alleinreisende.
Und dann sind da noch die kleinen Momente, die bleiben. Die Chamäleons zum Beispiel. Sie gehören hier fast schon zum Inventar. Wenn du Glück hast, entdeckst du eines zwischen den Büschen oder auf der Terrasse deiner Golfvilla. Ich hatte tatsächlich eines direkt vor mir sitzen.
Garden Suite im Fancourt – Aufwachen mit Blick aufs Fairway
Fancourt: Wenn dein Zimmer mehr Villa als Hotel ist
Wir wohnen in einer Garden Suite im Fancourt Golf Resort, mit direktem Blick auf den Montagu Golf Course. Von unserer Terrasse aus schauen wir direkt auf das Starterhäuschen und weiter über einen kleinen See bis zur neunten Spielbahn. Genau der richtige Ort, um schon beim ersten Kaffee zu spüren, dass hier alles dem ruhigen, konzentrierten Rhythmus des Golfs folgt.
Die einzelnen Häuser sind locker in die weitläufige Anlage eingebettet, umgeben von gepflegten Gärten, blühenden Sträuchern und dieser typischen Ruhe, die man nur auf grosszügigen Golfresorts findet. Ein leichter Sommerduft liegt in der Luft, irgendwo raschelt es im Gebüsch, und mit etwas Glück taucht eine neugierige Perlhuhn-Familie auf, die den Weg kreuzt.
Die Garden Suite selbst fühlt sich eher wie eine kleine Villa als wie ein Hotelzimmer an. Grosszügig geschnitten, ruhig, mit viel Platz zum Ankommen. Liebevolle Details, hochwertige Materialien und fein abgestimmte Farben schaffen sofort dieses Gefühl von Zuhause auf Zeit.
Am Abend sitzen wir auf der Terrasse, ein Glas erstklassigen südafrikanischen MCC (Méthode Cap Classique) in der Hand – dem regionalen Schaumwein nach der Champagner,-Methode der für seine feinen Perlen und eleganten Aromen berühmt ist. Das Licht färbt den Himmel in ein spektakuläres Gemisch aus Orange und Rosarot. Vor dir zeigen die letzten Golfer des Tages ihr Können, und du beobachtest sie, wie sie mit konzentrierter Präzision versuchen, ihre Putts einzulochen. Die friedliche Atmosphäre wird nur vom gelegentlichen Jubel eines erfolgreichen Einlochens unterbrochen.
Ein Deutscher Traum in Südafrika: Die Entstehung von Fancourt
Einst stand er an der Spitze eines der einflussreichsten IT-Unternehmen der Welt. Dr. Hasso Plattner, Mitgründer von SAP, hatte alles erreicht. Doch mit dem Ruhestand kam eine neue Frage: Was nun?
Die Antwort fand er 1994 nicht im Sitzungssaal, sondern auf dem Fairway. Plattner investierte rund 48 Millionen Rand in ein weitläufiges Anwesen an der Garden Route und legte damit den Grundstein für das heutige Fancourt Golf Resort. Drei 18-Loch-Championship-Plätze entstanden, ein neuester 9-Loch wurde kürzlich eröffnet, alle entworfen von Gary Player: The Links, Montagu und Outeniqua zählen heute zu den besten Golfplätzen Südafrikas.
Doch Fancourt ist mehr als eine Ansammlung perfekter Fairways. Internationale Turniere, von der Ladies European Tour bis zum Finale des BMW Golf Cup International, haben das Resort zu einer festen Grösse im globalen Golfkalender gemacht. Profis und Amateure treffen hier aufeinander, vereint durch eine Idee, die bis heute trägt: Golf auf höchstem Niveau, eingebettet in Weite, Ruhe und südafrikanische Gelassenheit.
Golf. Golf. Golf. Golf. Alles ist Golf in Fancourt!

Golfurlaub im Fancourt Resort – Montagu & Outeniqua
Wenn du im Fancourt Golf Resort aufteest, spielst du auf legendärem Boden – denn alle Golfplätze stammen von dem «Schwarzen
Gut zu Wissen:
Die Garden Route in Südafrika gilt unter Golfern als wahres Paradies. Auch wenn der Name üppige Gartenlandschaften entlang der Küste vermuten lässt, handelt es sich im Wesentlichen um eine rund 300 Kilometer lange Strecke, die sich von Mossel Bay bis Storms River erstreckt. Doch der wahre Zauber offenbart sich, wenn du die Hauptstraße verlässt: Malerische Landschaften, dramatische Küstenabschnitte und eine Perlenkette erstklassiger Golfresorts warten darauf, entdeckt zu werden.
Von Kapstadt aus erreichst du die Region mit dem Auto in etwa sieben Stunden. Für Ungeduldige gibt es jedoch einen Tipp: Ein Flug direkt zum Flughafen von George, sei es mit einer Linienmaschine oder im Privatjet, bringt dich deutlich schneller ans Ziel – und aufs Grün.
Die beiden Hotels vom Fancourt Resort
Innerhalb dieses luxuriösen Refugiums erwarten dich gleich zwei 5-Sterne-Hotels:
- Das elegante Fancourt Hotel: Perfekter Service, stilvolle Zimmer und ein Ambiente, das keine Wünsche offenlässt.
- The Manor House Boutique-Hotel: Ein Mitglied der Leading Hotels of the World, das den zeitlosen Charme der englischen Cotswolds mit moderner Eleganz verbindet. Ursprünglich im Jahr 1860 erbaut, wurde das historische Anwesen in ein Boutique-Hotel der Extraklasse verwandelt.
Besonderes Highlight: Jeder Gast des Manor House profitiert nicht nur vom erstklassigen Service, sondern erhält auch Zugang zu einer Runde Golf auf dem begehrten Links Course, wie uns die Marketingchefin Michelle van der Westhuizen verrät.
Links Course: Nur für Insider zugänglich
Der Links Course zählt zu den besten Golfplätzen des Landes und belegt einen herausragenden 5. Platz unter den Top 100 Golfplätzen Südafrikas. Hier erwartet dich ein Golferlebnis der Extraklasse – herausfordernd, unterhaltsam und eingebettet in die spektakuläre Naturkulisse des Fancourt-Anwesens.
Leider ist der Zugang zum Links Golfplatz stark eingeschränkt. Der Platz ist hauptsächlich für Mitglieder und deren Gäste reserviert. Es gibt nur begrenzt verfügbare Startzeiten für Gäste des Fancourt Hotels und des Manor House, die spezielle Reservierungsanforderungen erfüllen. Für externe Gäste, die nicht im Hotel übernachten, ist es daher in der Regel nicht möglich, den Platz zu spielen.
Greenfee & Caddie-Kosten: Was du einplanen solltest
Auf allen Plätzen im Fancourt Resort begleiten dich erfahrene Caddies, die nicht nur deine Tasche tragen, sondern mit ihrem Insiderwissen über Taktik und Platzbesonderheiten mitentscheiden, ob du ein Birdie oder ein Doppel-Bogey spielst.
Wenn du als Gast des Fancourt Hotels spielst, beläuft sich die Greenfee für den Links Golfplatz auf etwa 1600 ZAR (ca. 80 EUR).
- Die Gebühr beinhaltet die Nutzung eines Caddies (obligatorisch) sowie Golfcarts, falls verfügbar.
- Die Kosten für den Caddie sind nicht in der Greenfee enthalten und müssen zusätzlich bezahlt werden.
Halfway-Pause: Das Golf-Ritual in Südafrika
Und nicht zu vergessen: In Südafrika gehört es zur Golfkultur, nach neun Löchern eine 20-minütige Halfway-Pause einzulegen. Dieses Ritual bietet die perfekte Gelegenheit, die Eindrücke Revue passieren zu lassen, bevor es wieder auf die Fairways geht.
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