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Golfen in Italien – Dolce Vita, Weltklasse-Plätze und 261 Gründe für eine Golfreise

Es gibt Länder, in denen Golf funktioniert. Und es gibt Länder, in denen Golf sich anfühlt. Italien gehört zur zweiten Kategorie.

261 Golfplätze verteilen sich von den Alpen bis nach Sizilien — von den sanften Hügeln der Toskana über die Küsten Sardiniens bis zu den Dolomiten, wo man beim Abschlag auf 200 Meter Fallhöhe schaut und kurz vergisst, worum es eigentlich geht. Golfen in Italien bedeutet: Fairways mit Weingärten als Kulisse, Pasta mit Trüffel nach der Runde und eine Lebensart, die sich auch auf den Golfplätzen niederschlägt. Niemand in Italien hat es je eilig. Und das ist genau richtig so.

Golfplätze in Italien — von Südtirol über die Toskana bis nach Sizilien

Der Marco Simone Golf & Country Club bei Rom trägt seit 2023 den Ryder Cup in seiner Geschichte — ein Platz, der internationale Massstäbe setzt und sich trotzdem nie verheben wirkt. Verdura Golf Resort auf Sizilien liegt direkt am Meer, mit Championship-Plätzen und einer Weite, die man dort nicht erwartet. Der Pevero Golf Club auf Sardiniens Costa Smeralda ist für Küsten-Golf das, was Valderrama für Spanien ist — gesetzt, bekannt, und trotzdem immer wieder überraschend.

In der Toskana überzeugt der einzige PGA of Italy beim Argentario Golf Resort, die Therme di Saturnia neben an und dann gibt es noch Castelfalfi mit 27 Löchern inmitten eines mittelalterlichen Dorfes — der grösste Golfplatz der Region, umgeben von Olivenhainen und Weinbergen. Im Piemont stehen Bogogno und Castelconturbia für Platzqualität auf internationalem Niveau, mehrfach ausgezeichnet und bei Kennern seit Jahren gesetzt.

Und dann wäre da noch Südtirol — mit Plätzen wie dem Golf Club Eppan, dem GC Passeier Meran und dem Golfclub St. Vigil Seis an der Seiser Alm, wo die Dolomiten als Kulisse so selbstverständlich wirken, als gehörten sie dazu. Tun sie auch.

Golfurlaub Italien — Dolce Vita nach der Runde

Nach 18 Loch in der Toskana einen Chianti zu trinken ist kein Klischee. Es ist eine Notwendigkeit.

Italien hat über 20 Weinanbaugebiete — viele davon in unmittelbarer Nähe zu Golfplätzen, manche direkt auf dem Gelände von Weingütern. Ein Barolo aus dem Piemont nach einer Runde in Bogogno, ein Vermentino nach dem Spiel auf Sardinien, ein Etna Rosso nach Golf mit Blick auf den Vulkan. Wer Golfreisen nach Italien plant, plant immer auch eine Weinreise mit.

Kulinarisch ist die Bandbreite kaum zu fassen: hausgemachte Pasta mit Trüffel in Umbrien, gegrillter Fisch an der Amalfiküste, Arancini in Sizilien, Speck und Käse in Südtirol. Das 19. Loch ist in Italien selten das Clubhaus — sondern meistens das Dorf dahinter.

Golfregionen in Italien — jede ein eigenes Land

Golf Toskana ist das, was die meisten zuerst assoziieren: sanfte Hügel, Zypressen, Weinberge. Die Plätze hier sind gut, die Abende besser.
Golf Sardinien bedeutet Küste, türkisblaues Wasser und eine Stille auf dem Platz, die man in Norditalien so nicht findet. Die Costa Smeralda ist für Golfer eine eigene Welt.

Golf Sizilien liefert Vulkankulisse, Meeresrauschen und Temperaturen, die selbst im Winter spielenswert sind. Verdura ist das bekannteste Beispiel — aber nicht das einzige.

Golf Lombardei am Comer- oder Gardasee kombiniert Bergblick mit einer Infrastruktur, die dem hohen Anspruch der Region entspricht. Und Südtirol ist für Golfer aus der DACH-Region das, was es für alle anderen auch ist: unwiderstehlich nah und trotzdem eine andere Welt.

Die beste Reisezeit für Golfreisen nach Italien

Von März bis Juni und September bis November — das sind die klassischen Monate für Golfurlaub in Italien. Milde Temperaturen, volle Grüns, keine Sommerhitze. Wer im Hochsommer spielen will, weicht in die Alpen oder nach Südtirol aus, wo das Klima auf Höhe angenehm bleibt. Im Winter sind Sizilien, Sardinien und Apulien die Antwort — Golf mit 18 Grad im Januar ist in Süditalien keine Seltenheit.

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