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Golfen in Irland – Links Courses, Atlantikwind und 400 Gründe für eine Golfreise

Es gibt Golfdestinationen, die gut sind. Und dann gibt es Irland.

Über 400 Golfplätze verteilen sich auf der grünen Insel — rund ein Drittel davon echte Links Courses, die direkt an der Küste liegen, vom Atlantikwind geformt wurden und keine Kompromisse kennen. Kein Parkland-Idyll, keine künstliche Kulisse. Golfen in Irland heisst: den Wind lesen, den Boden spüren, gegen Elemente spielen, die sich nichts dabei denken. Und trotzdem — oder gerade deshalb — lächeln.

Wer hier einmal abgeschlagen hat, versteht, warum Irland für viele die ehrlichste Golfdestination der Welt ist.

Panoramablick auf Fairway und Leuchtturm von Old Head Golf Links

Golfplätze in Irland — die Namen, die zählen

Royal Portrush in Nordirland ist Austragungsort der Open Championship — kein Titel, den man leichtfertig vergibt. Old Head Golf Links bei Kinsale liegt auf einer Landzunge mit 360-Grad-Meerblick, dramatischen Steilküsten auf allen Seiten und einem ersten Abschlag, der jedes Mal neu beeindruckt. Ballybunion Golf Club in County Kerry rangiert regelmässig unter den Top 10 Golfplätzen der Welt — nicht wegen seines Rufes, sondern wegen seiner Dünen, seines Charakters und seiner Unberechenbarkeit.

Lahinch Golf Club in County Clare trägt den Beinamen «St. Andrews of Ireland» — und wer einmal dort gespielt hat, nickt einfach. Portmarnock Golf Club bei Dublin ist einer der traditionsreichsten Links Courses Europas, und der K Club in Kildare ist mit zwei Arnold Palmer-Plätzen und dem Ryder Cup 2006 in seiner Geschichte die grosse Ausnahme unter den Parkland-Plätzen des Landes.

Jeder dieser Plätze hat seine eigene Geschichte. Jeder Schlag ist ein Gespräch mit dem Wind.

Golfurlaub Irland — Natur, die mitspielt

Ein Golfurlaub in Irland funktioniert anders als anderswo. Die Fairways laufen durch Moore, an Burgruinen vorbei, über Dünen, die das Meer in Jahrtausenden geformt hat. Die Iren sagen: «Vier Jahreszeiten an einem Tag» — und das stimmt. Was es auch bedeutet: Keine Runde ist wie die andere. Das Wetter ist kein Hindernis. Es ist Teil des Spiels.
Besonders die Monate Mai bis September bieten die besten Bedingungen — milde Temperaturen, lange Tage, sattgrüne Fairways. Wer früh bucht und sich auf irische Verhältnisse einlässt, wird mit Erfahrungen belohnt, die kein anderes Golfland in Europa liefert.

Die besten Golfregionen in Irland

Dublin und die Ostküste sind der klassische Einstieg — Portmarnock, The Island, Royal Dublin, und der K Club für alle, die Parkland-Golf bevorzugen. Kerry und der Südwesten liefern das Irland der Postkarten: Ballybunion, Old Head, Waterville — Plätze, für die Menschen aus aller Welt anreisen.
Die Westküste entlang des Wild Atlantic Way ist für Puristen gemacht: Lahinch, Carne, Enniscrone — Links Golf ohne Zugeständnisse. Und Nordirland mit Royal Portrush und Royal County Down ist für sich genommen schon eine Reise wert.

Nach der Runde — Whiskey, Pubs und irische Küche

Irland hat ein 19. Loch, das in Europa seinesgleichen sucht. Urige Pubs mit Live-Musik, in denen Fremde in kürzester Zeit zu Gesprächspartnern werden. Whiskey-Destillerien, die eine eigene Reise rechtfertigen. Und eine Küche, die weit mehr kann als ihr Ruf: frischer Atlantiklachs, Austern aus Galway Bay, zartes irisches Lamm — begleitet von einem Guinness, das hier tatsächlich anders schmeckt als anderswo.

Golfreisen nach Irland sind immer beides: Sport und Erlebnis. Platz und Pub. Abschlag und Abend.

Die beste Reisezeit für Golfreisen nach Irland

Von April bis Oktober — wobei Mai bis September die verlässlichsten Monate sind. Mildere Temperaturen, lange Tage, gepflegte Plätze. Der irische Winter ist für hartgesottene Links-Enthusiasten möglich, aber mit kürzeren Tagen, mehr Regen und eingeschränktem Betrieb auf manchen Anlagen.

Wer Irland zum ersten Mal besucht: Juni und September sind die goldenen Monate. Wer wiederkommt, weiss: Es gibt eigentlich keinen falschen Zeitpunkt.

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