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Pinguinkolonie Boulders Beach – Tipps für deinen Besuch bei Kapstadt

Wenn du in Kapstadt bist, plan dir unbedingt einen Abstecher zum Boulders Beach ein. Ich verspreche dir: Dieser Moment bleibt. 

Als ich zum ersten Mal dort stand – zwischen den runden Granitfelsen, dem türkisfarbenen Meer und dem salzigen Wind im Gesicht – fühlte sich die Welt für einen Augenblick ganz leicht an. Und dann tauchten sie plötzlich auf: die Brillenpinguine. Ganz nah. Ganz selbstverständlich. Als wären wir es, die hier nur zu Besuch sind.

Du läufst über die Holzstege, die sich durch die Vegetation schlängeln, und beobachtest die African Penguins beim Watscheln, Tauchen, Sonnenbaden oder – ganz ehrlich – beim launischen Meckern. Und ja, sie riechen ein bisschen streng.

Diese Pinguinkolonie am Boulders Beach ist kein Zufallswunder. Sie existiert, weil Menschen sich entschieden haben, hinzuschauen und zu handeln. Vor ein paar Jahrzehnten lebten hier gerade einmal zwei Brillenpinguine. Zwei! Heute sind es über 3’000 Tiere, die hier geschützt aufwachsen, jagen, brüten, leben.

Anders als es manche Instagram-Bilder suggerieren, darfst du die Holzstege am Boulders Beach nicht verlassen. Die Pinguine zu füttern oder anzufassen ist tabu – und das ist auch gut so, um ihren Lebensraum und ihr natürliches Verhalten zu schützen.

Ich empfehle dir, früh morgens zu kommen – oder kurz vor Sonnenuntergang. Dann liegt dieses sanfte, goldene Licht über den Felsen, das Meer ist stiller und du hast das Gefühl, mitten in einer Naturdokumentation zu stehen. Zu diesen Zeiten ist es auch deutlich ruhiger. Die grossen Besuchergruppen am Boulders Beach sind entweder noch beim Frühstück oder schon wieder am Pool. Und ehrlich gesagt: Du bleibst ja auch hier nicht ewig. Zwei Stunden reichen locker, um alles zu sehen, in Ruhe zu beobachten, Fotos zu machen, einmal herzlich zu lachen, wenn ein Pinguin über seine eigenen Füsse stolpert. Ausserdem ist Simon’s Town gleich um die Ecke. 

Ich liebe Simon’s Town gerade wegen seiner Grösse. Ein kleines Küstenstädtchen mit vielleicht 7’000 Menschen – nicht viel Betrieb, kein touristisches Overload, sondern echtes Leben am Meer. Bunte viktorianische Häuschen, kleine Cafés, eine ruhige Hauptstrasse und immer dieser Blick aufs glitzernde Wasser. Hier kannst du nach dem Pinguinbesuch ganz entspannt entlangschlendern, Kaffee trinken, Leute beobachten oder einfach die Seele baumeln lassen. 

Praktische Tipps für deinen Besuch am Boulders Beach

  • Eintritt: Der Zugang zu Boulders Beach kostet 65 Rand. Damit werden die Pflege der Kolonie und der Holzstege finanziert.Der Eintritt von 65 Rand dient nicht nur dazu, die hölzernen Stege zu pflegen, sondern auch, um die Pinguine zu schützen. Sie sind nämlich vom Aussterben bedroht, weil Überfischung und Umweltverschmutzung ihre Lebensräume gefährden. Jeder Besuch hilft dem South African National Park (SANParks) dabei, diese einzigartige Kolonie zu bewahren.
  • Öffnungszeiten: Das Naturreservat ist von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet – perfekt, um einen Tagesausflug zu planen.
  • Beste Zeit für deinen Besuch: Frühmorgens oder später Nachmittag – dann sind weniger Touristen unterwegs, und das Licht zaubert die schönsten Fotos.
  • Boulders Beach liegt in Simon’s Town, etwa 50 Minuten mit dem Mietwagen von Kapstadt entfernt. Und noch ein Hinweis: Lass dich nicht von Social Media täuschen. Es ist nicht erlaubt, die Stege zu verlassen oder die Pinguine anzufassen!

Fun Facts über die Brillenpinguine am Boulders Beach

  • Die afrikanischen Pinguine wurden früher liebevoll „Jackass-Pinguine“ genannt, weil ihr Geschrei an das Wiehern eines Esels erinnert.
  • Unter Wasser sind sie echte Athleten: Bis zu 2,5 Minuten tauchen sie nach Fischen, Tintenfischen und Krebstieren.
  • Mit ihren flossenartigen Flügeln navigieren sie durchs Wasser wie kleine Torpedos. Die Schwimmhäute sorgen dabei für den Extra-Turbo.

Kapstadt entdecken: Golf, Wein & Boutique Hotels

Wenn du nach deinem Besuch am Boulders Beach noch nicht genug von Kapstadt hast – und glaub mir, das wirst du nicht – dann wartet hier eine Welt voller Erlebnisse auf dich. Golfplätze mit Meerblick, Weingüter in Stellenbosch und Franschhoek, Rooftop-Bars in Camps Bay, sardinenfarbenes Licht über dem Chapman’s Peak Drive und Boutique Hotels, die dir das Gefühl geben, länger bleiben zu wollen, als du geplant hast. 

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