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Sunlife Long Beach Mauritius: Strandresort für Golfer und Familien

Long Beach klingt schon so, wie man sich Ferien wünscht: sonnig, leicht und ziemlich nah an der perfekten Postkarte. Und tatsächlich hält dieses Strandresort auf Mauritius, was der Name verspricht. Es liegt direkt am kilometerlangen Sandstrand von Belle Mare und vermittelt genau jenes Barfussgefühl, das man zu Hause sofort wieder vermisst.

Besonders auch für Familien in Kombination mit Golf ist das Long Beach ein echter Volltreffer. Kids- und Teens-Clubs sowie zahlreiche Aktivitäten von Wassersport bis Beachlife bringen viel Bewegung in den Ferientag. Und wer es lieber etwas ruhiger mag, findet in den Adults-only-Bereichen angenehme Rückzugsorte.

Du merkst schnell, dass hier viele Golfspielerinnen und Spieler einchecken. Deutsch-, französisch und englischsprachige Familien, Golf-Freundesgruppen und Paare. Das Publikum ist angenehm bunt gemischt, und genau das passt erstaunlich gut zu diesem Haus. Hier treffen Menschen zusammen, die nicht nur spielen, sondern Ferien machen wollen, und zwar mit genau jener entspannten Mischung aus Komfort, Leichtigkeit und Strandgefühl, die auf Mauritius so gut funktioniert.

Zwar liegt kein eigener Golfplatz direkt am Resort, doch im Aufenthalt sind mit dem von Ernie Els entworfenen Anahita Golf Club und dem von Bernhard Langer gestalteten Île aux Cerfs Golf Club gleich zwei der spektakulärsten Golfplätze der Insel inbegriffen. Wer darüber hinaus weitere Plätze der Insel erkunden möchte, hat dazu gegen Greenfee jede Möglichkeit.

Gerade für Familien funktioniert dieses Konzept erstaunlich gut. Während der golfende Teil der Familie ihrer Leidenschaft nachgehen, findet auch der Rest der Familie mühelos seinen eigenen Ferienrhythmus. Spa und Me-Time sind ebenso möglich wie entspannte Stunden am weitläufigen Pool, und die Jüngsten sind im Kids Club bestens aufgehoben. Von den Gästen wird hier vor allem der gute Standard, die grosszügige Auswahl an Restaurants und jene angenehme Bodenständigkeit und Authentizität geschätzt, für die Sunlife auf Mauritius bekannt ist.

Long Beach Mauritius für Strandliebhaber

Sonnenaufgang am Strand mit Liegen
Wir wohnen hier in einer Junior Suite Beachfront. Sie liegt im Erdgeschoss, und wenn du die Schiebetür öffnest, stehst du praktisch schon mit den Füssen im Sand.

Strandwohnen im Long Beach Mauritius: die Junior Suite Beachfront

Nach dem Check-in in der schicken Open-Air-Lobby geht es erst einmal stilecht im Golfbuggy quer durch die palmengesäumte Anlage. Wie in vielen Resorts auf Mauritius ist auch hier der Transport durch die freundlichen Mitarbeitenden jederzeit möglich, falls du nicht zu Fuss durch die weitläufige Gartenlandschaft gehen möchtest. Wir rollen durch ein kleines Labyrinth aus Palmen, vorbei an doppelstöckigen Appartements, während von der Poolseite her Sega-Drums zu hören sind. Dieses rhythmische, typisch mauritische Pulsieren signalisiert sofort: Ferienmodus an.

Wir wohnen hier in einer Junior Suite Beachfront. Sie liegt im Erdgeschoss, und wenn du die Schiebetür öffnest, stehst du praktisch schon mit den Füssen im Sand. Rechts liegt die Poolanlage, vor uns beginnt der weisse, weit gezogene Strand. Palmen, Strohschirme und locker verteilte Liegen rahmen die Szenerie, dahinter schimmert das türkisfarbene Wasser. Die Brandung schlägt hörbar gegen das äussere Riff und liefert den passenden Sound: «Indischer Ozean».

Drinnen läuft leise die Klimaanlage, der Ventilator nimmt die kühle Luft auf und verteilt sie sanft im Raum. Bei 32 Grad im März ist das für mich kein kleines Komfortdetail, sondern eine echte Wohltat. Mitten im Zimmer leuchtet ein grosser Screen mit persönlicher Begrüssung, davor stehen zwei Wasserflaschen bereit, und auf dem Bett liegen liebevoll arrangierte Aufmerksamkeiten. Besonders die grosse Strandtasche hat es mir angetan.

Auch die Raumaufteilung ist erstaunlich klug gelöst. Das Bad wirkt fast wie ein eigener, abgetrennter Bereich und ist angenehm grosszügig konzipiert, mit Dusche, Badewanne und Toilette. Links und rechts wird der offene Badbereich von Kleiderschränken eingerahmt, und insgesamt gibt es erfreulich viel Platz. Jedenfalls genug, um nachts nicht über Koffer, Schuhe oder Golfgepäck zu stolpern.

Long Beach Mauritius für Poolliebhaber

Tropisches Resort mit beleuchtetem Pool

Long Beach Feeling: zwischen Plaza und Meer

Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Die mauritische kreolische Küche ist geprägt von Europa, China, Indien und Afrika. Genau diese Einflüsse schmeckt man auch in den Restaurants des Long Beach Mauritius. Fünf Restaurants, fünf Charaktere, fünf kulinarische Welten. Mit anderen Worten: Auf dem Teller wird es hier ganz sicher nicht langweilig.

Der Ausgangspunkt für alle Restaurants ist die Plaza. Ich nenne sie einfach mal so, weil sie mit dem schwarz-weissen Schachbrettmuster des Bodens genau danach aussieht. Hohe Palmen rahmen den Platz ein, dazwischen schaffen Lounges, Sonnenschirme und sattes Grün eine entspannte Resort-Stimmung. Lachen liegt in der Luft, Stimmengewirr vermischt sich mit dem Klang der Cocktailshaker, und mittendrin liegt die Shores Bar. Ob als Auftakt zum Abend oder als sein eigentlicher Mittelpunkt, das darf hier jeder selbst entscheiden.

Von hier aus kannst du dem bunten Treiben zusehen oder, was ich klar empfehle, dich einfach umdrehen. Dann öffnet sich der Blick über den Strand, zu den im Wind raschelnden Palmen und hinaus aufs Meer. Mit einem Drink in der Hand fühlt sich dieser Moment ziemlich schnell genau so an, wie Ferien sein sollen. Die meisten Cocktails sind übrigens inbegriffen, nur internationale Spirituosen kosten extra.

Der Stil des gesamten Resorts ist klar, offen und angenehm leicht. Auf Mauritius wird draussen fast automatisch zu drinnen und umgekehrt. In den Restaurants und in der Lobby scheint es gefühlt kaum Wände zu geben. Licht und Luft fliessen durch die Räume, Palmenrauschen inklusive.

Was man auf Mauritius ebenfalls schnell lernt: Die üppig grüne Landschaft kommt nicht von ungefähr. Sie verdankt sich den regelmässigen Regen, die es auch ausserhalb der eigentlichen Regenzeit immer wieder gibt. Gerade zwischen Januar und März gehört ein kurzer tropischer Schauer hier fast schon selbstverständlich dazu. Aber es hat auch irgendwie was Meditatives, dem prasselnden Regen für gefühlt eine Minute zuzuschauen.

Kulinarik im Long Beach Mauritius: Fünf Restaurants, fünf Charaktere

Unser Tag beginnt im Le Marché, dem Hauptrestaurant des Resorts. Hier wird gefrühstückt, und zwar frisch, grosszügig und international. Es gibt eigentlich alles, was mein Frühstücksherz begehrt. Besonders die süssen Leckereien haben es mir angetan, die mich zwar nie ganz so lange satt machen, wie sie sollten. Aber um die Kalorien zu verarbeiten wartet ja später noch eine Golfrunde auf dem Anahita.

Gleich daneben liegt das Sapori, das italienische Herz des Resorts. Falls dich nach ein paar Tagen Fisch, Currys und Tropenluft plötzlich eine sehr konkrete Sehnsucht nach Pizza oder Pasta überkommt, findest du hier stilvoll Erlösung.
Auf der anderen Seite des Pavillons wartet das Chopsticks. Hier wird es würzig, aromatisch und gern auch ein wenig feurig. Sichuan-, kantonesische und Hunan-Küche treffen auf elegante Dumplings, knackiges Gemüse und Sambal-Calamari mit genau der richtigen Menge Chili. Ein Restaurant, das man vielleicht zunächst unterschätzt, bis man dort sitzt und plötzlich sehr genau weiss, warum man wiederkommen möchte.

Das Hasu ist das japanische À-la-carte-Restaurant des Resorts und hat im Long Beach fast schon Kultstatus. Vielleicht sogar darüber hinaus. Unser Tipp: Unbedingt einen Abend hier einplanen und das Omakase-Menü probieren. Das Sushi ist kunstvoll, die warmen Gerichte tief aromatisch, und der hauchdünn geschnittene Sashimi-Lachs mit knusprigen Knoblauchflocken gehört zu jenen Tellern, die sich ziemlich zuverlässig im Gedächtnis festsetzen. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Sushi liebe?

Direkt am Strand, neben der Poolbar, liegt schliesslich das Tides. Hier wird es lässiger, luftiger und oft auch lebhafter. Regelmässig finden Strandabende mit grossem Buffet, Live-Musik und Sega-Tänzerinnen und Tänzern statt, die den Rhythmus der Insel ganz selbstverständlich mitbringen. Wenn du möchtest, sitzt du hier barfuss im Sand, mit einem Drink in der Hand und genau dem Gefühl, dass Ferien manchmal gar nicht mehr brauchen als diesen einen Moment.

Blick durch ein Fester in den Innenraum

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Cocktailkurs der anderen Art: Mixology trifft auf heilende Wirkstoffe im Long Beach

Vini steht hinter der Bar und grinst. Nicht das aufgesetzte Servicelächeln, das man so oft kennt — sondern das echte, leicht verschmitzte Lächeln eines Menschen, der weiss, dass er gleich etwas zeigt, das dich überraschen wird. Die Bar heisst «Santé», auf dem Tresen liegen frische Kräuter, kleine Tonics, Ingwerwurzeln, Honig. Und irgendwo zwischen dem ersten Riechen und dem zweiten Schluck merkt man: Das hier ist kein gewöhnlicher Cocktailkurs.

Das Santé Lab — so nennen sie es hier — geht weiter als klassische Mixologie. Es verbindet handwerkliches Shaken mit den heilenden Eigenschaften mauritianischer Botanicals. Vini erklärt, während er arbeitet: was Zitronengras für den Kreislauf tut, warum Rosmarin den Kopf klar macht, was das Thai-Blatt so besonders macht. 

Zitronengras, Rosmarin, Thai-Blatt, dazu Minzgrün und Ananas – unser Cocktail war ein kleines Aromenspiel. Vini nannte ihn, glaube ich, den «Papillae Twister». Und ganz ehrlich: Wir hätten ohne Weiteres noch einen zweiten getrunken.

 

Long Beach Mauritius: Warum Golfer und Familien hier gleichermassen richtig sind

Jeder macht seines. Du kannst golfen, ohne dass gleich die ganze Familie mitgolfen muss. Während du auf den Fairways unterwegs bist, geniessen die anderen ihr ganz eigenes Ferienprogramm. Yoga am Strand bei Sonnenaufgang. Wassersport wie Windsurfen, Kajakfahren, Stand-up-Paddling. Oder einfach nichts tun, was auf Mauritius erstaunlich befriedigend sein kann.
Am liebsten beobachte ich am frühen Abend, kurz vor dem Dinner an der Shores Bar, die Golfergruppen. Mit erstaunlichem Ernst wird dort über Können, Course Management und die ganz persönliche Flugkurve philosophiert, nur um am Ende doch wieder bei der ewigen Kernfrage des Golfsports zu landen: Warum klappt auf der Driving Range immer alles, und sobald es zählt, plötzlich nichts mehr?

Wie sehr das Haus seinen Stammgästen ans Herz wächst, zeigt auch unsere Salzburger Bekanntschaft vom Golfplatz. Sie kommen seit Jahren hierher und haben im Long Beach sogar geheiratet.

Beim Omakase-Dinner treffen wir General Manager Rudy und Axelle, die uns einen spannenden Blick hinter die Kulissen und in die Zukunft des Resorts geben. Bereits ab 2026 soll eine sanfte Auffrischung der Zimmer beginnen, Bereich für Bereich, ohne den Betrieb zu stören. Im darauffolgenden Jahr folgt dann der grössere Schritt: Für mehrere Monate wird das gesamte Resort geschlossen, um die Kernbereiche und Restaurants umfassend zu modernisieren, ganz bewusst ohne Baustellenatmosphäre für die Gäste.
Das Ziel ist klar. Das Haus soll weiter aufgewertet werden, ohne seinen Charakter zu verlieren. Besonders erfreulich dabei ist, dass das Resort trotz dieser Investition weiterhin im gehobenen mittleren Preissegment bleiben soll. Aber bereits jetzt lohnt sich ein Besuch und ab 2028 kann man wiederkommen und sehen was sich verändert hat.

Gut zu wissen im Golfurlaub auf Mauritius im Long Beach

Seit dem 1. Juli 2025 stehen sowohl der Anahita Golf Club als auch der Île aux Cerfs Golf Club unter dem Sunlife-Management und werden zudem vom selben Golfdirektor geführt. Für Gäste bedeutet das einen schönen Vorteil: Gleich zwei der Top-Golfplätze auf Mauritius sind bereits im Aufenthalt inbegriffen. In rund 40 Minuten sind die Plätze erreichbar, ein Shuttle bringt golfspielende Gäste bequem und kostenlos von der Lobby des Long Beach hin und zurück.

Gerade wenn man bedenkt, was 18 Löcher auf Mauritius für Nicht-Hotelgäste kosten können, ist das ein bemerkenswerter Mehrwert. Je nach Saison summiert sich das schnell auf 175 bis 220 Euro pro Person und Runde. Für Golfspielerinnen und spieler ist das das Paradies im Paradies.Wer darüber hinaus Lust hat, weitere Plätze der Insel kennenzulernen, findet auf Mauritius eine ganze Reihe exzellenter Courses, die fast alle gegen Greenfee zugänglich sind.

Anahita Golf Club Mauritius im Long Beach inklusive

Der Anahita Golf Club ist so etwas wie der «Signature Move» der Ostküste. Der 18-Loch-Championship-Course stammt aus der Feder von Ernie Els und war der erste Platz auf Mauritius, der nach USGA-Standards gebaut wurde. Breite Fairways, sechs Ocean-Front-Holes und ein Layout, das dich fordert, perfekt für Longhitter.

Île aux Cerfs Golf Club im Long Beach inklusive

Wenn du beim Golfen gerne Geschichten erzählst, wird dieser Platz dein Highlight. Der Île aux Cerfs Golf Club von Bernhard Langer liegt auf einer eigenen Insel, umgeben von hellblauen Lagunen, schneeweissem Sand und tropischer Vegetation. Ein Platz, der schon beim ersten Tee sagt: «Vergiss nicht, Fotos zu machen.» Der Course ist tricky, wie Bernhard es gerne mag.


WAS AUCH NOCH SPANNEND IST