# Luštica Bay – wie an Montenegros Adriaküste eine neue mediterrane Stadt wächst

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- Veröffentlicht: 2026-09-02T15:23:57+02:00
- Autor: Monika Geisler

Wir stehen auf der Promenade von Marina Village, ein Glas Malvazija in der Hand,
und irgendwo zwischen Bootsstegen und Olivenbäumen fragen wir: Wo genau soll hier
eigentlich der neue, viel besprochene Golfplatz sein? Gute Frage. Die Antwort liegt
ein paar Kurven weiter oben, im Quartier The Peaks, wo gerade Bagger das tun, was
in ein paar Jahren Fairways sein werden. Willkommen in Luštica Bay – dem Ort, der
jetzt noch keine ganzen 18 Löcher hat, aber schon jetzt eine der spannendsten Geschichten
an der ganzen Adria erzählt.

## Luštica Bay ist eine Stadt, kein Resort

Ehrlich gesagt haben wir Luštica Bay unterschätzt, bevor wir hier ankamen. Wir dachten:
nettes neues Hotel, hübsche Marina, fertig. Falsch gedacht. Was hier auf rund 690
Hektar und knapp sechs Kilometern Küstenlinie entsteht, ist keine Ferienanlage, 
sondern eine komplett neu geplante Küstenstadt – entwickelt vom Schweizer börsenkotierten
Immobilienentwickler Orascom Development gemeinsam mit der Regierung Montenegros.
Rund 1,6 Milliarden Euro sind langfristig budgetiert, über 780 Millionen davon sind
laut Unternehmensangaben bereits verbaut. Langfristig sollen hier sieben Hotels,
rund 3’000 Wohneinheiten – vom Studio bis zur Villa –, zwei Marinas, Schulen, ein
medizinisches Zentrum und eben jener 18-Loch-Golfplatz entstehen, Platz für am Ende
rund 6’000 Bewohnerinnen und Bewohner. Bemerkenswert: Nur rund zehn Prozent der 
Fläche werden überhaupt bebaut. Der Rest bleibt, was er ist – Macchia, Fels, Meer.

Samih Sawiris, der Kopf hinter der Vision von Orascom Development Holding, hat einmal
gesagt, wichtiger als Leute, die in seiner Stadt kaufen, seien Leute, die darin 
leben. Genau das spürt man hier: Läden und Restaurants entlang der Promenade werden
von Montenegrinerinnen und Montenegrinern geführt, mehr als 80 Prozent der Beschäftigten
in der gesamten Entwicklung stammen aus der Region, und unter den Eigentümerinnen
und Eigentümern zählt man mittlerweile Menschen aus mehr als 50 Nationen. Das Motto
der ganzen Anlage – «A place to belong» – klingt erst nach Marketing, bis man merkt:
Man meint es hier tatsächlich so. Kein Wunder, dass Vergleiche mit Andermatt Swiss
Alps oder El Gouna fallen – beides Projekte aus demselben Haus. Mit Blick auf die
Adria fällt zudem oft der Name Portopiccolo Sistiana.

## Der Masterplan im Modell: Was in Luštica Bay als Nächstes entsteht

![](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/MV_Aerial-Map-2026.jpeg)

Wer heute durch Luštica Bay spaziert, könnte leicht glauben, die Destination sei
weitgehend fertig. Marina, Promenade, Restaurants, Strände sowie The Chedi Luštica
Bay und Centrale Luštica Bay by Angsana vermitteln längst das Gefühl eines gewachsenen
Ferienortes. Tatsächlich steckt das Projekt aber noch mitten in seiner Entwicklung–
das wird erst richtig deutlich, als uns Jovana vom Marketing-Team von Luštica Bay
durch das Verkaufszentrum führt.

Vor uns steht ein übermannshoher Touchscreen: Jovana fährt mit dem Finger über die
Bucht, und Haus für Haus, Quartier für Quartier erscheint das, was hier in den kommenden
Jahren gebaut werden soll. Gleich daneben liegt, von einer Palme beschattet, ein
masstabsgetreues Reliefmodell der gesamten Halbinsel – jede Bucht, jeder Golfhügel,
jede Mole nachgebildet, mit kleinen Lichtern für Marina und Piazza. Spätestens hier
wird klar: Luštica Bay denkt grösser als Ferienresort.

«We are not building a five-star resort. We are building an integrated town. We 
are building a community.»

Ein Satz, der während unseres Gesprächs mehrfach fällt – und der das Projekt eigentlich
besser erklärt als jede Hochglanzbroschüre.

![Orascom Verkaufszentrum Showroom](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/
lustica-bay-montenegro-orascom-immobilien-golf-destination14.jpg)

Ein Blick über das Luštica Bay Projekt hinaus: Im Verkaufszentrum zeigt Orascom 
Development sein internationales Portfolio, von El Gouna in Ägypten über Andermatt
in der Schweiz bis Oman und Grossbritannien.

An der Wand hinter dem Modell hängt eine zweite Übersicht: das Portfolio der Muttergesellschaft
Orascom Development, Land für Land. El Gouna am Roten Meer, wo die Gruppe seit 1990
baut. Andermatt Swiss Alps, das alpine Pendant in der Schweiz. West Carclaze in 
Cornwall. Und – neu hinzugekommen, seit unserem letzten Besuch im Verkaufszentrum–
zwei Tafeln zu Oman: Hawana Salalah und Jebel Sifah, «the essence of Oman’s coastal
living», wie es dort heisst. Man merkt: Luštica Bay ist kein Einzelprojekt, sondern
Teil eines Systems, das rund um den Globus nach demselben Prinzip funktioniert.

Vier Quartiere prägen den Masterplan. Marina Village, wo wir stehen, ist – so beschreibt
es eine der Infotafeln – «the original soul of Luštica Bay, a relaxed coastal neighbourhood
of cafés, familiar faces and sun-soaked moments». Centrale bildet mit seiner Piazza
das urbane Zentrum, mit medizinischer Versorgung, Geschäften und Verwaltung – eine
Schule ist geplant, steht aber noch aus. Zu Centrale gehört auch Heights, eine Wohnkollektion
oberhalb der Piazza, zwischen Olivenhainen und Lavendelwegen, direkt neben dem dritten
Loch des Golfplatzes. Zwischen The Peaks und Marina Village liegt Horizon, «set 
high above Adriatic views where beauty opens out without interruption, a light-filled
yet private enclave», wie es auf der Tafel gleich neben dem grossen Modellbildschirm
heisst – das ruhigste und privateste Quartier von Luštica Bay, ein reines Wohnviertel
ohne Läden und Gastronomie, mit Infinity-Pool-Terrassen, deren Blick sich über die
Bucht bis zu den Bergen öffnet. Und ganz oben, rund um den Golfplatz, entsteht The
Peaks.

## Immobilie kaufen in Luštica Bay: Wohnen zwischen Fairway und Meer

Und genau hier wird Luštica Bay auch für Käuferinnen und Käufer interessant. Die
Immobilien sind keine reinen Ferienunterkünfte innerhalb eines Hotelresorts, sondern
lassen sich als Eigentum erwerben – vom Studio über das Apartment und Townhouse 
bis zur eigenen Villa. Verkauft wird aktuell unter anderem rund um die Marina, in
Centrale mit der Kollektion Heights, in Horizon zwischen Marina Village und The 
Peaks sowie direkt innerhalb von The Peaks. Viele Wohncluster verfügen über gemeinschaftliche
Pools und Parkplätze, Townhouses und Villen teils über private Pools und eigene 
Stellplätze. Mehr als 1’000 Immobilien sind laut Luštica Bay bis heute verkauft,
an Eigentümerinnen und Eigentümer aus mehr als 50 Nationen.

Gekauft wird aus unterschiedlichen Gründen: Manche suchen ein klassisches Second
Home am Meer, andere betrachten die Immobilie als Investment und vermieten sie, 
wenn sie selbst nicht vor Ort sind – häufig eine Kombination aus beidem. Gerade 
der Golfplatz soll dabei helfen, aus einer reinen Sommerdestination eine Ganzjahres-
Destination zu machen: Während die Strände naturgemäss vor allem in den heissen 
Sommermonaten Gäste anziehen, beginnt für Golferinnen und Golfer eine der interessantesten
Reisezeiten oft erst danach. Frühling, Herbst und die vergleichsweise milden Wintermonate
könnten die Saison von Luštica Bay damit deutlich verlängern – was auch für Investoren
interessant ist: Je länger eine Destination attraktiv bleibt, desto länger lässt
sich eine Immobilie nutzen oder vermieten.

Für Käufer gibt es zudem Zahlungsmodelle, die je nach Projekt und Fertigstellung
über mehrere Jahre laufen können. Entscheidend ist aber etwas anderes: Wer hier 
eine Immobilie kauft, erwirbt nicht nur Quadratmeter mit Meerblick, sondern wird
Teil der Infrastruktur von Luštica Bay – mit Zugang zu den Stränden der Destination
und den jeweiligen Gemeinschaftseinrichtungen der eigenen Wohnanlage. Bank, Post,
medizinische Versorgung und Feuerwehr gehören bereits zur Infrastruktur oder sind
Teil der weiteren Planung, perspektivisch soll ein privates Krankenhaus hinzukommen.

 [  Real Estate | Hier klicken  ](https://lusticabay.com/de/real-estate/)

## Immobilien in Montenegro als Investment: Warum jetzt?

Wir stehen noch immer vor dem grossen Reliefmodell von Luštica Bay. Marina Village,
Centrale, The Peaks – alles liegt im Kleinformat vor uns, und plötzlich lässt sich
ziemlich gut erkennen, wie viel hier bereits entstanden ist und wie viel noch entstehen
soll. Und genau an diesem Punkt drängt sich eine Frage fast zwangsläufig auf: Warum
ausgerechnet hier investieren – und warum jetzt?

Einen Teil der Antwort sehen wir direkt vor uns. The Peaks verbindet Villen, Townhouses
und Apartments mit Montenegros erstem Gary-Player-Championship-Golfplatz. Für Golfer
ist das natürlich ein Argument, aber eben nicht das einzige. Denn interessant wird
Luštica Bay vor allem dann, wenn man den Blick vom einzelnen Haus oder Apartment
löst und auf Montenegro als Ganzes richtet.

Das Land ist im Vergleich zu etablierten Mittelmeermärkten noch ein Nachzügler. 
Die Immobilienpreise liegen weiterhin unter jenen in Portugal, Spanien oder Kroatien,
während Montenegro gleichzeitig auf eine stärkere europäische Integration zusteuert.
Der EU-Beitrittsprozess und weitere Investitionen in die Infrastruktur könnten dem
Markt langfristig zusätzliche Impulse geben. Garantien gibt es bei Immobilien bekanntlich
ebenso wenig wie beim Golf – aber der Zeitpunkt ist zumindest interessant: Man steigt
in einen Markt ein, der sich noch entwickelt, statt in einen, in dem längst jede
gute Aussicht ihren entsprechenden Preis hat.

In Luštica Bay spricht man in diesem Zusammenhang von drei Werten. Da ist zunächst
das Vermietungspotenzial, dann die mögliche Wertsteigerung – und schliesslich etwas,
das sich deutlich schlechter in einer Excel-Tabelle abbilden lässt: «Optionalität».

Das Wort klingt zunächst ziemlich technisch. Gemeint ist etwas sehr Menschliches.
Eine eigene Basis in Europa, auf die man zurückgreifen kann, wenn sich Lebenspläne
oder Umstände verändern. Ein Ort, den man selbst nutzt, vermietet oder irgendwann
an die nächste Generation weitergibt. Die Immobilie ist damit nicht ausschliesslich
eine Frage möglicher Rendite, sondern schafft gleichzeitig Optionen. Und vielleicht
versteht man diesen Gedanken besser, wenn man hier steht und nicht nur auf Quadratmeterpreise
schaut, sondern auf eine Stadt, die tatsächlich noch wächst.

Ein paar Argumente lassen sich allerdings sehr konkret beziffern. Wer eine Immobilie
direkt vom Entwickler kauft – also auch direkt in Luštica Bay –, zahlt keine Immobilienerwerbssteuer.
Bei einem Kauf auf dem Sekundärmarkt werden dagegen zwischen drei und sechs Prozent
Übertragungssteuer fällig. Die Immobilien werden in Euro erworben, ausländische 
Käufer erhalten volles Eigentum – Freehold – und Immobilienbesitz kann zudem die
Grundlage für eine verlängerbare Aufenthaltsbewilligung bilden.

Und dann ist da noch eine Zahl, die beim Blick auf das Modell eine gewisse Dimension
bekommt: Mehr als 1’000 Immobilien wurden in Luštica Bay inzwischen verkauft, über
700 Häuser und Wohnungen sind bereits fertiggestellt, Eigentümer aus mehr als 50
Nationen sind hier vertreten. Nach Angaben von Luštica Bay lag die durchschnittliche
jährliche Wertsteigerung bislang bei 13 Prozent. Gleichzeitig ist der Masterplan
noch lange nicht abgeschlossen.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz dieses Moments. Wir schauen nicht auf ein 
fertiges Resort, bei dem nur noch die letzten Schlüssel übergeben werden. Vor uns
liegt ein Ort mitten in seiner Entwicklung. Vieles steht bereits, anderes existiert
vorerst noch auf diesem Reliefmodell. Wer heute hier kauft, entscheidet sich deshalb
nicht nur für eine Villa, ein Townhouse oder ein Apartment an der Adria. Er entscheidet
sich auch dafür, Teil einer Stadt zu werden, deren nächste Kapitel gerade erst gebaut
werden.

![Fairway Luštica Bay Golf Club mit Segelbooten auf der Adria](https://nineteengolf.
guide/wp-content/uploads/lustica-bay-golf-club-montenegro-gary-player-signature-
fairway-bunker-400x300.jpg)

Golfplatz

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Der Luštica Bay Golf Club baut nicht einfach Montenegros ersten 18-Loch-Golfplatz.
Hoch über der Adria entsteht ein Championship-Golfplatz mit Signaturdesign

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![Mamula Overview](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/mamula-island-banyan-
tree-montenegro-overview-400x300.jpg)

Hotel

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Am Eingang zur Bucht von Kotor liegt eine fast kreisrunde Festung aus dem 19. Jahrhundert,
ein Ort, der Krieg, Verfall

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![Restaurant an einer blauen Grotte](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/
Lustica-Bay-Restaurant-Spilja-FineFishFood7-400x300.jpg)

Fischrestaurant

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Der Himmel über der Bucht wechselt gerade von Apricot zu tiefem Blau, die Masten
der Segelyachten stehen schwarz vor dem

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![Steg am Wasser mit Bergen im Hintergrund](https://nineteengolf.guide/wp-content/
uploads/our-lady-of-the-rocks-museum-steg-meer-400x300.jpg)

Boka Bay

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Wir sitzen im Bug, der Fahrtwind zieht uns förmlich die Sonnenbrille von der Nase,
und vor uns liegt sie in

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![Kotor Cable Car bei Sonnenuntergang auf dem Weg zum Forza Kuk Restaurant](https://
nineteengolf.guide/wp-content/uploads/forza-kuk-restaurant-kotor-cable-car-sunset-
view-boka-bay-400x300.jpg)

Boka Bay

###  󠀁[ Restaurant-Tipp Forza Kuk: Dinner mit Sonnenuntergang über der Bucht von Kotor ](https://nineteengolf.guide/news/restaurant-forza-kuk-kotor-sonnenuntergang/)󠁿

Wir sagen es gleich vorweg: Das ist der schönste Sonnenuntergang, den wir seit Langem
gesehen haben. Und das Forza Kuk

 [ weiterlesen u00bb ](https://nineteengolf.guide/news/restaurant-forza-kuk-kotor-sonnenuntergang/)

![Fassade des The Chedi Luštica Bay am Marina Village](https://nineteengolf.guide/
wp-content/uploads/The-Chedi-Lustica-Bay-Poolview-400x300.jpg)

Lustica Bay

###  󠀁[ The Chedi Luštica Bay: Wo der Luxus barfuss geht ](https://nineteengolf.guide/news/the-chedi-lustica-bay-montenegro/)󠁿

Meerblick am Morgen, barfuss zum Lunch, Malvasia zum Sonnenuntergang und abends 
noch eine Runde durch die Marina: Im The Chedi

 [ weiterlesen u00bb ](https://nineteengolf.guide/news/the-chedi-lustica-bay-montenegro/)
