# Anahita Golf Club Mauritius: Ernie Els’ Meisterwerk an der Ostküste

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- Veröffentlicht: 2026-03-30T06:21:33+02:00
- Autor: Monika Geisler

Ich gebe es gerne zu: Schon der erste Blick auf den Anahita Golf Club auf Mauritius
macht mich ein wenig weich. Vielleicht liegt es am Morgenlicht, vielleicht an den
grosszügigen Linien, vielleicht auch daran, dass hier alles so wirkt, als wären 
Golf und Schönheit ganz bewusst gemeinsam gedacht worden. Das Gras ist nicht einfach
nur grün. Es ist ein so unverschämtes, leuchtendes Smaragdgrün, dass es sich unter
den Füssen fast wie ein Teppich anfühlt. Und noch bevor du den ersten Ball schlägst,
ahnst du, dass du später vermutlich mehr von den Ausblicken und den spektakulären
Löchern mit türkisfarbenem Wasser hinter dem Grün erzählen wirst als von deinem 
eigentlichen Golfspiel.

Der Starter gibt dir dazu gleich den passenden Hinweis mit: Loch 4, 8 und 17 seien
jene Momente, an denen du besser kurz innehältst und die Kamera zückst. Selten war
ein Ratschlag auf dem Weg zum ersten Tee so berechtigt wie dieser.

![Golfplatz mit Meerblick und Wolken](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/
Anahita-Golf-Signature-Hole-8-seaview-1.jpg)

Eines der insg. 3 Ocean-Front-Greens im Anahita Golf Club.

## Ernie Els Design: Championship Course auf Mauritius

Der Anahita Golf Club an der Ostküste von Mauritius gehört zu den beliebtesten Golfplätzen
der Insel. Und ganz ehrlich: Schon nach den ersten Minuten versteht man ziemlich
schnell, warum. Der Platz stammt aus der Feder von Ernie Els, und der hat bekanntermassen
nicht nur Ahnung von Golf, sondern auch von grossen Gesten.

Der 18-Loch-Championship-Course ist der erste Platz auf Mauritius, der nach USGA-
Standards gebaut wurde. Weit, elegant und grosszügig angelegt, mit breiten Fairways,
sechs Ocean-Front-Holes und genau jener Mischung aus Spielbarkeit und Anspruch, 
bei der Longhitter innerlich kurz die Arme hochreissen dürften.

Seit dem 1. Juli 2025 liegt das Management des Anahita Golf Club ebenso wie jenes
des Île aux Cerfs Golf Club offiziell bei Sunlife. Für Golferinnen und Golfer macht
das die Sache noch angenehmer, weil Resortleben und Golf hier beinahe fliessend 
ineinandergreifen. Das luxuriöse Four Seasons Resort Mauritius at Anahita liegt 
direkt auf dem Gelände der gated community. Wer also lieber nahezu direkt vom Frühstück
aufs Fairway wechseln möchte, statt Zeit in Transfers zu verlieren, dürfte sich 
hier ziemlich schnell am richtigen Ort fühlen.

![Bunker und Palmen](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/Anahita-Golf-
Mauritius-Bunker.jpg)

## Anahita Golf Club: Pro Shop, Anreise und erste Eindrücke

Vom Sunlife Long Beach Resort kommst du ganz unkompliziert mit dem Shuttle zum Anahita
Golf Club. Wohnst du im Four Seasons Resort Mauritius at Anahita, beginnt das Golferlebnis
praktisch direkt vor der Tür. Gleich vorne liegt auch der Eingangsbereich zum The
Bay Club at Anahita, das seit wenigen Monaten ebenfalls zum Sunlife-Universum gehört.

Im Proshop passiert uns das, was Proshops mit den meisten von uns machen: Wir wollen
nur kurz schauen und verlieren innerhalb von Minuten jede Form von Kaufdisziplin.
Diese knalligen, absolut charmanten Dodo-Golfpolos! Der Dodo gilt seit dem späten
17. Jahrhundert als ausgestorben, aber er ist unbestreitbar das bekannteste Symboltier
von Mauritius. Hier gehört es bei fast jedem zweiten Golfer zum guten Stil, sich
an ihn zu erinnern. Zumindest auf dem Polo.

## Golfplatz Mauritius: Warum Anahita zu den Top 3 zählt

Der Anahita Golf Club ist nicht flach, aber auch keiner jener Plätze, die dich bei
jedem zweiten Loch ungefragt auf Bergtour schicken. Das Gelände ist leicht bis moderat
hügelig. Du kannst ihn theoretisch laufen. Theoretisch ist allerdings im Urlaub 
bekanntlich vieles möglich.

Praktisch wirst du ziemlich schnell im Buggy sitzen. Nicht, weil es dir an Ehrgeiz
fehlt, sondern weil es schlicht sinnvoll ist. Wenn auf dem Platz viel Betrieb herrscht,
ist das Cart oft die entspannteste Lösung, damit der Spielfluss stimmt und die Flights
sich nicht gegenseitig auf die Nerven gehen. Und bei mauritischer Sonne im März 
und über 30 Grad muss man sich zusätzliche sportliche Härte auch nicht zwingend 
beweisen.

Von Oktober bis April ist der Buggy ohnehin Pflicht. Und auch ausserhalb dieser 
Monate müsstest du dich fast aktiv dagegen wehren, wenn du wirklich zu Fuss losziehen
willst. Dein Cart steht dann bereits fertig beladen da, inklusive zweier nachhaltiger
Glasflaschen, frisch mit Wasser gefüllt. Während der Runde kannst du sie immer wieder
auffüllen und danach sogar als kleines Souvenir mit nach Hause nehmen. Eine nette
Idee und deutlich charmanter als die übliche Plastikflasche, die man spätestens 
am dritten Loch ohnehin schon geleert hat.

Auch die Bälle auf der Driving Range sind selbstverständlich inbegriffen. Und die
hat es hier in sich. Neben jener im Heritage Resort mit dem La Reserve Links gehört
die Übungsanlage des Anahita Golf Club zu den grosszügigsten auf Mauritius. Genau
die Art von Range, bei der das Sportlerherz schon vor dem ersten Abschlag ein wenig
höherschlägt. Unser Warm-up verläuft trügerisch friedlich. Ein paar flauschige Wolken
treiben über den tiefblauen Himmel, wir freuen uns auf das Spiel.

## Mauritius Open: Anahita Golf Club auf der DP World Tour

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 hat der Anahita Golf Club weit mehr erlebt als
nur entspannte Ferienrunden bei Sonnenschein. Mehrfach war er Gastgeber der Mauritius
Open, eines Turniers der DP World Tour und Sunshine Tour. Allein das ist schon ein
ziemlich deutliches Zeichen dafür, dass hier nicht nur schön gespielt, sondern auch
ernsthaft Golf zelebriert wird.
Was viele nicht wissen: Die Mauritius Open wechselt
seit Beginn zwischen Heritage und Anahita hin und her. Ein bewusstes Pingpong zwischen
zwei sehr unterschiedlichen Welten. Hier die elegante Weite der Ostküste, dort die
etwas wildere, dramatischere Bühne des Südens. Für den Golf-Tourismus ein Glücksfall.

![Golfplatz mit Meerblick und Fahne](https://nineteengolf.guide/wp-content/uploads/
Anahita-Golf-Mauritius-Sea-View-Green-Flagg.jpg)

## Ernie Els hat eine Schwäche für Bunker.

Spoiler: Sechs der achtzehn Löcher liegen direkt am Ozean oder an der Lagune, so
nah. Das hier ist die Art von Aussicht, die dich automatisch dazu bringt, den Schläger
kurz abzusetzen, weil der Moment einfach zu schön ist, um ihn zu überhasten. Für
uns Golfspielerinnen und spieler ist dies das Paradies im Paradies.
Die Luft schmeckt
nach Meersalz und der Hoffnung, heute keinen Ball im Wasserhindernis zu versenken.
Das ist auch einfach, denn Wasserhindernisse gibt es hier kaum.

Dass der Anahita Golf Club aktuell zu den Top-3 Golfplätzen auf Mauritius gehört,
überrascht mich nach ein paar gespielten Löchern nicht. Perfektes Urlaubsgolf beschreibt
es auf den Punkt: breite gestreifte sattgrüne Fairways wie kleine Autobahnen, flankiert
von Palmen, dazwischen die hellen Sandbunker und dahinter das türkisfarbene Meer.
Am Grün von Loch 4 sitzt ein kleiner brauner Vogel, ein Common Myna, und zwitschert
mich an. Die siehst du hier sehr häufig. Er wurde im 19. Jahrhundert eingeführt,
um Insekten in Zuckerrohrplantagen zu bekämpfen. Manchmal siehst du noch die Ruinen
und Mauern in den dunklen Lavasteinen, die sich mitten durch das Fairway ziehen.
Ein visueller Anker, der daran erinnert, wie tief die Geschichte der Insel hier 
verwurzelt ist.
Für uns geht es hier sowieso nicht um verbissenes Zählen, sondern
um puren Genuss. Denn wo ausser hier hat man solch eine Traumkulisse?

Ernie Els hat zudem eine bekannte Schwäche für Bunker. Besonders für jene tiefen
Topfbunker, die er gern rund um die Grüns gruppiert. «Umzingeln» trifft es ziemlich
gut. Sie sind fotogen, herausfordernd und erstaunlich hart zu spielen. Da juckt 
es kaum, wenn man den Ball dann mal übers Grün hinausschiesst.

 [  Anahita Golf Club | Hier klicken  ](https://www.yoursunlife.com/anahitagolf/)

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## Golf & Lifestyle: Golfvillas am Anahita Golf Club

Die Anahita-Golfanlage wird von eleganten Villen und Ferienhäusern gesäumt. Ja, 
manchmal führen die Spielbahnen direkt am Resort vorbei, aber das stört nicht. Im
Gegenteil: Es wirkt wie ein leises Nicken an weltbekannte Plätze, bei denen Golf
und Wohnen längst miteinander verschmelzen. Es heisst, hier hätten einige VIPs ihre
Ferienhäuser, darunter Stéphanie von Monaco.
Es ist heute üblich, mitten durch eine
Wohnanlage zu spielen. Und es macht Sinn. Ernie Els hat dieses Lebensgefühl perfektioniert,
man denke nur an sein eigenes Golfrefugium in Oubaai, Südafrika. Genau dieses Konzept,
dieses «Golf as a Lifestyle», spürt man auch hier in Anahita.

Die Villen kannst du wochenweise mieten: Preise zwischen 8’800 € und über 21’000 
€. Unterschiedliche Grössen, unterschiedliche Stile, aber alle eingebettet zwischen
Fairways, tropischem Grün und dem Gefühl, dass man hier eigentlich nichts anderes
tun möchte, als länger zu bleiben. Ideal für Friends-Trips oder Family-Reisen, wenn
man einmal nicht im Hotel absteigen möchte.

![Golfplatz mit grünem Rasen und Bunkern](https://nineteengolf.guide/wp-content/
uploads/Anahita-Golf-Mauritius-Striped-Fairway.jpg)

## Clubhaus & Küche: Genuss nach der Golfrunde in Anahita

Nach der Runde führt kein Weg am Clubhaus vorbei. Das reetgedeckte Dach, die offene
Architektur, die warme Luft, die dir beim Hinsetzen wie ein vertrauter Gruss entgegenweht.

Das Clubhaus-Restaurant trägt den Namen Il Forno, und ja, es klingt so italienisch,
wie es schmeckt. Hier werden frische Pasta, knusprige Pizzen, grosse Salate und 
kleine Versuchungen serviert, stets mit Blick auf das 18. Grün, und es macht ohnehin
Spass zu sehen, wie andere Flights reinkommen und wie sie das Finale zelebrieren.

## Kostenlose Greenfee im Anahita Golf Club

Externe Gäste bewegen sich hier je nach Saison meist in einem Preisrahmen von 150
bis 200 Euro pro Runde. Wer in einem der Anahita-Resorts wohnt, etwa im The Bay 
Club at Anahita, dem Four Seasons at Anahita und dem Sunlife Long Beach hat es angenehmer:
In vielen Paketen ist die Greenfee bereits enthalten. Was allerdings bleibt, ist
die Buggy-Gebühr, die mit rund 35 Euro zusätzlich zu Buche schlägt.

Vor allem zwischen Oktober und April ist der Buggy auf dem Platz in der Regel ohnehin
Pflicht. Das gehört hier also weniger zur Kür als zur festen Spielregel.
