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3 Tage im Luxushotel LeCrans Hotel & Spa in Crans-Montana

Beeindruckende Berglandschaften, die reinste Luft der Schweizer Alpen und Postkartenidyll. Auf den Bergwiesen werden die Kräuter für die weltberühmten Ricola-Kräuterbonbons angebaut. Das Murmeltier frisst hier aus der Hand. Es gibt Orte, wo man die Welt vergisst und sich selbst findet. Das klingt so kitschig, dass man es kaum glauben mag. Und doch ist es wahr! Gefunden habe ich das behagliche Nest auf 1650 Metern Höhe oberhalb von Crans-Montana und ich muss zugeben, dass damit der Nagel auf dem Kopf getroffen wurde. Zwar ist der abgespeckte und minimalistische Look wie bei anderen Hütten auch aus demselben Holz geschnitzt, aber … doch irgendwie anders.

Schöne Aussicht von der Terrasse

Das LeCrans wurde so konzipiert, dass es uns Gästen einen intimen Zufluchtsort bietet und nichts unversucht lässt, wenn es um einen erstklassigen Aufenthalt geht. Die nur 13 Zimmer und Suiten sowie 3 Appartements sind den jeweils höchsten Gebirgen der Welt samt Ambiente gewidmet. So kommt es, dass ich in der Anatolie Suite in den Farben aus dem Morgenland aufwache, ohne mich in den fernen Orient geträumt zu haben. Warme Töne, raues Holz und edle Materialien, bunte Muster, filigrane Möbel und kostbare Schmuckstücke. Es ist witzig, abgefahren und zeitgenössisch zugleich und ein Erlebnis für design-affine Persönlichkeiten. Im Hotelzimmer dominieren Produkte, die ihren Luxusanspruch geschickt verbergen wie der Dyson Supersonic oder Aesop Körperpflege im Badezimmer oder Sirocco Tee und Nespresso Kaffee in der Bar sowie ein IPad von Apple, wodurch die gesamte Technik gesteuert wird. Den liebevollen Roomservice spüre ich schon bei den Kleinigkeiten, so wird meine Sonnenbrille mit LeCrans-Putztuch versorgt oder das Ladekabel entwirrt. Ganz zu schweigen von den herrlichen hausgemachten Trüffeln und Pralinés, die allabendlich mein extraflaches Nackenkissen zieren.

 Mit den ersten Sonnenstrahlen richtet sich mein Blick auf das imposante Bergpanorama der Walliser Alpen. Ich sehe die weissen Spitzen der Gipfel, obwohl wir uns mitten im Schweizer Sommer befinden. Als urbane Seele muss ich zugeben, dass das Domizil selbst schon zu purer Entspannung führt. Ich öffne das Fenster und höre nichts. Perfekt für mein gestresstes Gemüt. Und es stimmt: Wenn ich eines gelernt habe, sind fünf Sterne allein noch lange kein Luxus. Und man definiert diesen heutzutage nicht mehr nur über die teuersten Produkte, sondern über perfekt genutzte Lebenszeit. Das LeCrans verbindet beides gekonnt, aber mit einer grossen Portion Understatement.

Dass man hier auf Michelin-Niveau isst, hat sich längst herumgesprochen im Wallis und in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. Die eigenwilligen Namen der Menü-Kreationen im Restaurant LeMontBlanc des Franzosen Yannick Crepaux bringen mich zum Schmunzeln. Das Gute isst so nah, denn die Stichworte “Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung” machen auch in der Gourmetküche nicht halt. Es geht darum, dass hochwertige Lebensmittel nicht endlos durch Lieferketten geschleift werden. So vertraut Crepaux auf saisonale und lokale Produkte aus dem Wallis, die er in seiner ganz speziellen Welt voller Aromen sehr kunstvoll auftischt. Hier ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Etikett, sondern eine gelebte Überzeugung. Für Weinfreaks passt der kompetente Service vom Sommelier Diego sowie eine umfangreiche und exzellente Auswahl an offenen Weinen perfekt dazu.
Glückliche Gäste sind ein Schlüsselfaktor für ein Luxushotel und die zufriedenen Mitarbeitenden vom LeCrans tragen gerne “Schuld” daran. Dafür sorgt auch die Deutsche Cornelia Destouches, die 2021 die Geschicke als Direktorin übernommen hat. Warum sich hier alles so stimmig anfühlt, hat nicht nur mit ihrer Expertise zu tun, sondern Cornelia steht genau wie ich auf Exklusivität, ohne Prunk und Protz, und das ist das Geheimrezept, warum das Hotel LeCrans mein Herz im Sturm erobert hat.

Gut zu wissen: Als Mitglied der Hotelvereinigung “Swiss Deluxe Hotels” und “The Leading Hotels of the World” ist das LeCrans ein Garant für erstklassigen Urlaub.

Über Crans-Montana:

Crans-Montana zählt neben Zermatt, Saas-Fee, Leukerbad und Verbier zu den touristischen Top 5 des Wallis. Mit durchschnittlich 2071 Sonnenstunden im Jahr ist die Walliser Gemeinde der fünft sonnigste Ort der Schweiz.

Es ist kein Wunder, dass Crans-Montana seit jeher viele Prominente anzieht. James-Bond-Legende Roger Moore hatte beispielsweise bis zu seinem Tod sein Chalet hier, und im Winter sieht man den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mit seiner Frau Carla Bruni auf den Skiern. Die breiten Carvingpisten und die 12 km lange Talabfahrt über die Piste Nationale machen Crans-Montana besonders beliebt. Das Hochplateau Crans-Montana liegt auf der Nordseite des Rhonetals und ist daher besonders sonnenreich. Im Winter ist es ein Skizirkus, während im Sommer die Grüns zum Spielen einladen. Crans-Montana wird im Sommer zum Zentrum des Golfsports mit dem Golf-Club Crans-sur-Sierre, der mit seinen zwei Golfplätzen (9 und 18 Loch) zweifellos der spektakulärste Platz im Rahmen der Omega-Masters der European Tour ist. Von gemütlichen Wanderern bis hin zu ambitionierten Extremsportlern findet hier jeder sein Mekka. Jährlich organisiert Crans-Montana ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen, darunter Foodie-Festivals, Electronic Dance Music Raves mit angesagten DJs und Weindegustationen bei Jazzklängen.


My Explorer Card

Mit der My Explorer Card vom Tourismusbüro Crans Montana profitieren Besucher schon ab der ersten Nacht während des Sommers (vom 10. Juni bis 29. Oktober 2023). Entweder als Karte oder digital auf dem Smartphone bekommt man diverse Preisvorteile oder gar Gratiseintritt bei den teilnehmenden Partnern, die am “My Explorer Card-Programm” teilnehmen, darunter Bergbahnen, Minigolf oder Tretbootfahrten.

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